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Premio Rousseau 2025 per Mattia Dinardo

Am 6. März wurde Mattia Dinardo mit dem Rousseau-Preis 2025 des Romanischen Seminars geehrt. Den Preis erhielt er für seine bei Prof. Gardani eingereichte Masterarbeit «Finora vissi sempre in questa casa. Sulla distribuzione del passato prossimo e del passato remoto nell’italiano degli heritage speakers meridionali nella Svizzera tedesca».

Die Arbeit überzeugt durch hohe wissenschaftliche Eigenständigkeit. Seine Studie greift eine relevante Fragestellung der Variations- und Kontaktlinguistik auf: den Einfluss des Schweizerdeutschen auf die Tempuswahl (passato prossimo / passato remoto) im Italienisch von Herkunftssprecherinnen und -sprechern. Methodisch besticht die Arbeit durch ein klar konzipiertes Erhebungsdesign, einen umfangreichen Datensatz sowie eine anspruchsvolle statistische Auswertung; zudem sind Daten und Code vorbildlich dokumentiert. Die Ergebnisse sind differenziert und liefern neue empirische Grundlagen zur Tempusvariation und zum Sprachkontakt. Damit leistet die Arbeit einen Beitrag zur romanistischen Linguistik, insbesondere zur empirisch fundierten Erforschung italienischer Varietäten, heritage languages und kontaktinduzierter Variation. 

Herzliche Gratulation 

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