Johannes Kabatek
Ordentlicher Professor für Romanische Philologie mit besonderer Berücksichtigung der iberoromanischen Sprachwissenschaft
Romanisches Seminar
Zürichbergstrasse 8
CH - 8032 Zürich
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Büro ZUG G 64
Mitarbeitende – Sprechstunde
Sprache ist sowohl Kommunikationsmittel als auch ein zentrales Instrument von Macht in vielen gesellschaftlichen Bereichen. Ein weiter Sprachbegriff schliesst dabei Bilder, Gesten und Musik ein. Sprache prägt Denk-, Wahrnehmungs- und Handlungsmuster, definiert Zugehörigkeit oder schliesst aus und kann soziale Ungleichheiten verstärken. Angesichts erstarkender extremistischer Strömungen gewinnt dieser Zusammenhang besondere Bedeutung.
Zugleich ist Sprache ein Mittel der Reflexion. Die Vorlesung untersucht das Verhältnis von Sprache und Macht aus sprachwissenschaftlicher, soziologischer, kulturwissenschaftlicher, psychologischer und historischer Perspektive. Ziel ist es, einen bewussten und kritischen Umgang mit Sprache als gesellschaftlichem Machtfaktor zu fördern und Möglichkeiten aufzuzeigen, antidemokratischen Entwicklungen entgegenzuwirken.
Die Vorlesungsreihe eröffnet einen breiten historischen und geografischen Horizont – von der Antike bis zur Gegenwart, von Europa und den USA bis nach Asien, Afrika und Südamerika. Expert:innen der UZH und renommierte auswärtige Gäste referieren zu zentralen Themen wie Propaganda, Hate Speech, Klimawandel, Traumatisierung und Traumabewältigung, Missinformation sowie die Rolle von Digitalisierung und sozialen Medien in Kommunikationsprozessen.
Le septième colloque international consacré à la variation linguistique dans la Romania (DIA VII) aura lieu en juin 2027 à Nancy ;
il sera dédié à la thématique suivante:
Faut-ildé-/re-construire la linguistique variationnelle ?
Dates : 14-15 juin 2027, suivis, le 16 juin 2027, d’un atelier ALT-COEF
Lieu : ATILF (CNRS/Université de Lorraine), Nancy
Organisateurs : Éva Buchi (ATILF), Julie Glikman (ATILF), Johannes Kabatek (Universität Zürich) et Harald Völker (Universität Zürich)
Kolloquium FS26 / „Lo codi“
„Lo codi“, „der Kodex“, ist der okzitanische Name, unter dem ein umfangreicher Rechtstext aus dem 12. Jahrhundert, der vollständig in okzitanischer Volkssprache verfasst ist, in der Rechtsgeschichte und in der Geschichte der romanischen Sprachen bekannt ist. Der Text ist aus mehreren Gründen herausragend: wegen seines Umfangs, seines Ausarbeitungsgrades und seiner Wirkung. Er besteht aus neun Büchern, die eine Zusammenfassung der wichtigsten Inhalte der ersten neun Bücher des lateinischen Codex Iuris Civilis bieten, mit einer Gesamtzahl von etwa 157’000 Wörtern in der okzitanischen Fassung. Der Text ist eine didaktische Umgestaltung komplexer juristischer Inhalte und weist eine von den lateinischen Vorbildern unabhängige Sprache sowie völlige Souveränität in der Textgestaltung auf. Es existieren mehrere okzitanische Handschriften des Textes (die älteste aus dem Jahr 1163, eine Abschrift eines vermeintlichen Originals von 1149) sowie Übersetzungen in verschiedene romanische Sprachen und ins Lateinische.
In den letzten Jahren wird an verschiedenen Orten zu diesem Text geforscht; ausgehend vom Zürcher Codi-Projekt geht es in diesem Kolloquium darum, verschiedene Forschende zusammenzubringen, die neuesten Ergebnisse der Codi-Forschung zu präsentieren und Perspektiven für die Zukunft zu erarbeiten.
Beca EU Marie Curie
09.02.2026
Felicitamos a la Dra. Vanesa Rodríguez Tembrás, que ha obtenido una beca EU Marie Curie.
Su proyecto lleva el título "Healthcare Across Borders: Communication and Intercultural Barriers among Ageing Migrants", tendrá una duración de dos años y está dotado con 292’118,88 €.
El proyecto estará afiliado a la cátedra del prof. Johannes Kabatek (UZH).
I edición del Premio de Hispanismo Internacional Fundación Duques de Soria (2024)
Soria, 27 de octubre de 2024
Felipe VI entrega el I "Premio Hispanismo Internacional Fundación Duques de Soria" al proyecto "Nuevos espacios del español en Europa" dirigido por el profesor Johannes Kabatek en el Palacio de la Audiencia de Soria.
Observatorio Global del Español – Seminario ‘El español en Europa’ (2024)
Logroño, noviembre 2024
El seminario ‘El español en Europa’ es la primera iniciativa del Observatorio Global del Español, que lo organiza junto al Observatorio del Español en Europa y el Gobierno riojano.
«El español tiene que estar más presente en el mundo digital» ha afirmado a EFE Johannes Kabatek, catedrático de Lingüística Iberorrománica y de Lingüística Románica Comparada en la Universidad de Zúrich (Suiza), uno de los directores del proyecto ‘El español en Europa’.
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