Profil

Die Romanistik hat sich in den letzten Jahren teilweise ausdifferenziert und folgt an verschiedenen Orten auch in der Schweiz der Tendenz der einzelnen romanischen Länder, jede Einzelsprache als Einzelfach anzusehen. In Zürich sind seit einiger Zeit die Fächer ebenfalls einzeln ausgebaut, doch stehen sie nicht isoliert nebeneinander, sondern im Zusammenhang eines gemeinsamen Romanischen Seminars, in dem die romanischen Sprachen auch übergreifend studiert werden können und an einem Gesamtkonzept der romanischen Philologie festgehalten wird, das es gerade als Besonderheit betrachtet, eine sprachübergreifende, umfassende Romanistik zu vertreten. In seiner Vielfalt ist das Romanische Seminar der Universität Zürich weltweit einzigartig; hier gibt es neben 13 Lehrstühlen zur romanischen Sprach- Literatur- und Kulturwissenschaft zahlreiche Dozierende, die die ganze Bandbreite der romanischen Sprachen vertreten.

An unserem Lehrstuhl liegt der Schwerpunkt auf Iberoromanistik (unter Einschluss der aussereuropäischen Varietäten).

Was die sprachtheoretischen Akzentsetzungen angeht, wird an unserem Lehrstuhl die sprachhistorische Forschung neben der Varietätenlinguistik besonders hervorgehoben. Darüber hinaus liegen die Schwerpunkte auf sprachpolitischen, kontaktlinguistischen und prosodischen Fragen.

Verbunden mit der Forschungsintensität der Zürcher Romanistik ist auch die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses und die Umsetzung der neuen Forschungsergebnisse in der Lehre: wer in Zürich Romanistik studiert, soll eine überdurchschnittliche Ausbildung bekommen und an aktuellen Forschungsprozessen teilhaben.

Bei Fragen über die Aktivitäten des Lehrstuhls senden Sie bitte eine Mail an: marialuisa.gagoiglesias@uzh.ch