Vorgezogene Mastermodule

Wer darf Mastermodule vorziehen?

Wenn Sie noch im Bachelorstudium sind, aber gemäss Ihrer Leistungsübersicht insgesamt bereits mindestens 120 ECTS Credits erworben haben, dürfen Sie ab dem darauf folgenden Semester Module aus Ihren künftigen Masterprogrammen für insgesamt maximal 30 ECTS Credits vorziehen.

 

Welche Mastermodule darf man vorziehen?

Für alle Studienprogramme des Romanischen Seminars gelten folgende Regeln:

• Nehmen Sie den Modulkatalog des gewünschten Masterprogramms zur Hand. Die Modulkataloge sämtlicher Masterprogramme der Philosophischen Fakultät finden Sie hier (unter „Nachfolgerprogramme und neue Programme“):
https://www.phil.uzh.ch/de/studium/rechtsgrundlagen/rechtsgrundlagen_master.html

• Sie dürfen diejenigen Pflicht- und Wahlpflichtmodule vorholen, die in der Modulbeschreibung zuunterst den Vermerk tragen: „Dieses Modul ist als vorgezogenes Mastermodul geeignet.“

• Ausserdem dürfen Sie sämtliche Wahlmodule aus dem Master vorholen – mit Ausnahme der Wahlmodule aus den Major-Modulgruppen „Compétences interdisciplinaires“, „Competenze interdisciplinari“ bzw. „Competencias interdisciplinares“.
Diejenigen Wahlmodule (das sind vor allem Vorlesungen), die im Bachelor und Master gleichzeitig angeboten werden und eine Endnummer unter 500 haben, können Sie selbst über die Modulbuchung buchen.

Solche im Bachelor und im Master gleichzeitig angebotenen Module werden nur dann als "vorgezogene Mastermodule" gewertet, wenn sie im Bachelor bereits überzählig wären.

1. Beispiel:
Sie studieren "Französische Sprach- und Literaturwissenschaft" (120 ECTS Credits) und haben schon 99 ECTS Credits erworben. Von den Pflichtmodulen fehlt nur noch die Bachelorarbeit (zu 15 ECTS Credits). Also verbleiben noch 6 ECTS Credits im Bachelor. Von allen im Bachelor und Master gemeinsamen Wahlmodulen, die Sie ab HS 19 absolviert haben, werden die ältesten an den Bachelor angerechnet, bis Sie dort 120 ECTS Credits erreicht haben, alle später absolvierten sind dann effektiv vorgezogene Mastermodule.

2. Beispiel:
Sie studieren "Italienische Sprach- und Literaturwissenschaft" (120 ECTS Credits, gemäss Übergangsbestimmungen für Studierende von vor 2019 noch mit 10 ECTS für «Studium generale»). Davon haben Sie an reinen Italienisch-Leistungen schon 90 ECTS Credits erworben. Von den gemäss Äquivalenztabelle obligatorisch zu absolvierenden Modulen fehlt nur noch die Bachelorarbeit (zu 15 ECTS Credits). Also verbleiben noch 15 ECTS Credits im Bachelor. Von allen im Bachelor und Master gemeinsamen Italienisch-Wahlmodulen, die Sie ab HS 19 absolvieren, werden so lange die ältesten an den Bachelor angerechnet, bis Sie dort 120 ECTS Credits erreicht haben, alle später absolvierten sind dann effektiv vorgezogene Mastermodule. Dies gilt auch dann, wenn Sie eigentlich noch 10 ECTS Credits von Modulen anderer Programme als Studium generale geplant hatten. Denn hier gilt die Regel: Fachfremde Module werden nur dann für das Studium generale berücksichtigt, wenn keine facheigenen mehr vorhanden sind.

In allen Fällen gilt: Damit Sie im Master keine bösen Überraschungen erleben, sehen Sie sich das Abschlussdokument des Bachelorstudiums genau an: Darauf sind die an den Bachelor angerechneten Module verzeichnet. Wenn Ihnen etwas nicht zu stimmen scheint, dann wenden Sie sich sofort an das Dekanat der Philosophischen Fakultät: abschluss@phf.uzh.ch


Wie muss man vorgehen?

Das Vorgehen ist auf der Website der Philosophischen Fakultät  hier beschrieben:
https://www.phil.uzh.ch/de/studium/studentservices/vorgezogenemastermodule.html

Bitte halten Sie sich genau an diese Anweisungen!