Allgemeines Doktorat: Studienplan

Die Doktorierenden stellen ihren Studienplan nach fachspezifischen und persönlichen Interessen selbständig zusammen. Das Angebot umfasst fachspezifische und methodische Doktorierendenkolloquien und Sommerschulen, die Möglichkeit zu internationalem Austausch mit anderen Forschenden an Fachkongressen und Gastvorträgen sowie eine Vielzahl von überfachlichen Weiterbildungskursen an der Universität Zürich. Die Module für den engeren Fachbereich (Fachkompetenzen) ergeben 8-10 Kreditpunkte, jene für die überfachlichen Kompetenzen 2- 4 Kreditpunkte. Insgesamt müssen Leistungen im Umfang von 12 Kreditpunkten erbracht werden (1 ECTS entspricht rund 30 Arbeitsstunden).
Das Doktoratsstudium umfasst neben der individuellen Arbeit an der Dissertation:

a) obligatorische Module (im Umfang von 6 ECTS):
- Doktorierendenkolloquien (4 ECTS = 2 Kolloquien à 2 SWS)

b) Wahlpflichtmodule (im Umfang von bis 4-6 ECTS):
- Teilnahme an Fachkongress bzw. Sommerschule, mit Vortrag (4 ECTS)
- Teilnahme an 2 Gastvorträgen, mit schriftlichem Bericht (2 ECTS)
- Teilnahme an Workshop mit Präsentation oder schriftlichem Bericht (2 ECTS)
- Teilnahme an Fachkongress bzw. Sommerschule, mit schriftlichem Bericht (2 ECTS)

c) Wahlmodule für Doktorierende (im Umfang von insgesamt 2-4 ECTS):
- Studium einer weiteren Sprache an der UZH (ausgenommen Deutsch) (2-4 ECTS)
- Weiterbildungskurse für Doktorierende an der UZH (1-4 ECTS)
- Externes Praktikum oder Forschungsaufenthalt (2-4 ECTS)
- Editionsprojekte, Organisation von Veranstaltungen, Publikation (2-4 ECTS)

Promotionsprüfung:

Die Prüfung besteht aus einem Kolloquium von 45 Minuten Dauer über den Inhalt der Dissertation. Am Kolloquium nehmen teil: die hauptverantwortliche Betreuungsperson, mindestens ein weiteres Mitglied der Promotionskommission, einE BeisitzerIn als ProtokollführerIn.

Die Promotionsprüfung kann erst abgelegt werden, wenn folgende Bedingungen erfüllt sind: die Dissertation ist von der Betreuungskommission angenommen worden, sämtliche curricularen Bestandteile sind erfolgreich absolviert, sämtliche Auflagen sind erbracht. Im Weiteren sind die Bestimmungen von § 14 bis 16 der PVO zu beachten.

Lateinkenntnisse

Für jedes Doktorat in einem romanistischen Fach sind Lateinkenntnisse obligatorisch. Verfügen Sie noch nicht über ausgewiesene Lateinkenntnisse, so wird deren Erwerb in der Doktoratsvereinbarung als “Auflage” definiert. Um noch fehlende Lateinkenntnisse zu erwerben, können Sie einen zweisemestrigen Kurs besuchen, der vom Sprachenzentrum der ETHZ und der UZH angeboten wird. Die hiermit verbundenen Leistungen werden zwar anerkannt und auf dem Abschlusszeugnis (“Academic Record”) separat ausgewiesen, sie können aber nicht als Teil des normalen Curriculums von 12 Kreditpunkten angerechnet werden.