Prof. Dr. Hans-Georg von Arburg



Assistenzprofessor für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft (AVL)
Seminarleiter
(01.09.2008 bis 31.07.2009)



Aktueller Kontakt
:
Université de Lausanne
Section d'allemand
Anthropole
CH – 1015 Lausanne
E-Mail

Zur Person

Studium der Germanistik, Romanistik und Musikwissenschaft in Zürich, Genf und Konstanz, Lizentiat (1993), Promotion (1998) und Habilitation (2007) an der Universität Zürich, Wiss. Assistent am Deutschen Seminar der Universität Zürich (1993 bis 1997), Maître-assistant am Département de langue et littératures allemandes der Université de Genève (1997 bis 2003), Professeur remplaçant in der Séction d’allemand der Université de Lausanne (2004/05), Privatdozent am Deutschen Seminar der Universität Zürich (2007/08), Assistenzprofessor am Seminar für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft (AVL) der Universität Zürich (2008/2009), Professeur ordinaire in der Section d'allemand in der Université de Lausanne (seit 2009)

Lehrveranstaltung(en):

Arbeitsgebiete

Literaturgeschichte 18. bis 20. Jahrhundert, Ästhetik, Poetik und Hermeneutik, Metaphorologie, Literatur und Bildende Kunst, Literatur und Architektur, Literarische Anthropologie (Physiognomik), Wissensgeschichte der Literatur

Forschungsprojekt: Stimmung

Forschungsprojekte (abgeschlossen)

»Oberfläche. Aspekte ihrer Problemgeschichte in der deutschsprachigen Ästhetik der Architektur und Literatur des 19. Jahrhunderts« (2003 bis 2006), Projektleitung im Forschungsprojekt des Schweizerischen Nationalfonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (SNF), Habilitationsprojekt, Deutsches Seminar, Universität Zürich: Oberfläche

»Oberflächenphänomene«, Mitarbeit im Forschungsprojekt des Peer-mentoring-Programms der Universität Zürich, zusammen mit lic. phil. Philipp Brunner (Seminar für Filmwissenschaft, Universität Zürich), Dr. Ursula von Keitz (Seminar für Filmwissenschaft, Universität Zürich), Prof. Dr. Valeska von Rosen (Ruhr-Universität, Bochum), Jenny Schroedel M.A. (Institut für Theaterwissenschaft, Freie Universität Berlin), Dr. des. Isabelle Stauffer (Deutsches Seminar, Universität Zürich) und Dr. Marie Theres Stauffer (Kunsthistorisches Institut, Universität Zürich): Oberflächenphänomene

Publikationen

Monographien

  • Alles Fassade. ›Oberfläche‹ in der deutschsprachigen Architektur- und Literaturästhetik 1770–1870, Habilitationsschrift, Philosophische Fakultät, Universität Zürich, 2006, München: Fink 2008, 506 SS. Ill.
  • Kunst-Wissenschaft um 1800. Studien zu Georg Christoph Lichtenbergs Hogarth-Kommentaren, Diss. phil., Universität Zürich, 1996, Göttingen: Wallstein 1998, 432 SS., Ill. (= Lichtenberg-Studien; 11)

Herausgaben

  • Mehr als Schein. Ästhetik der Oberfläche in Film, Kunst, Literatur und Theater, Berlin/Zürich: diaphanes 2008, 304 SS., Ill. Hg. zusammen mit Philipp Brunner, Christa Haeseli, Ursula von Keitz, Valeska von Rosen, Jenny Schrödl, Isabelle Stauffer und Marie Theres Stauffer
  • Virtuosität. Kult und Krise der Artistik in Literatur und Kunst der Moderne, Göttingen: Wallstein 2006, 271 SS., Ill. Hg. unter Mitarbeit von Dominik Müller, Hans-Jürgen Schrader und Ulrich Stadler
  • »Wunderliche Figuren«. Über die Lesbarkeit von Chiffrenschriften, München: Fink 2001, 376 SS., Ill. Hg. zusammen mit Michael Gamper und Ulrich Stadler
  • Popularität. Zum Problem von Esoterik und Exoterik in Literatur und Philosophie. Ulrich Stadler zum 60. Geburtstag. Würzburg: Königshausen & Neumann 1999, 210 SS. Hg. zusammen mit Michael Gamper und Dominik Müller

Aufsätze, Buchbeiträge (Auswah l)

  • Fassadenzauber oder schöner Schein? Architektur als Modellfall einer Ästhetik der Oberfläche um 1800 (Schinkel, Moritz, Goethe), in: Zeitschrift für Kunstgeschichte 70, 2007, S. 381–408
  • Zeitgeist ohne Stil? Zur Architekturtheorie und -kritik des Historismus, in: Michael Gamper, Peter Schnyder (Hg.), Kollektive Gespenster. Die Masse, der Zeitgeist und andere unfaßbare Körper, Freiburg/Br.: Rombach 2006 (= Rombach Wissenschaften. Reihe Litterae; 148), S. 307–330
  • »Der Mann, der erst in seine Excerpta steigen muß oder in seine Bibliothek, ist gewiß ein Artefakt«. Lichtenberg, das Exzerpieren und das Problem der Originalität, in: Lichtenberg-Jahrbuch 2004, S. 24–44 [deutsche Originalfassung der französischen Übersetzung]
  • Archäodermatologie der Moderne. Zur Theoriegeschichte der Tätowierung in der Architektur und Literatur zwischen 1830 und 1930, in: Deutsche Vierteljahrsschrift für Literaturwissenschaft und Geistesgeschichte 77/3, 2003, S. 407–445
  • »Zweck-Architekturen der Verwesung«. Siegfried Kracauers Roman Ginster im Kontext von Friedhofsreform, Denkmalstreit und Neuem Bauen in der Weimarer Republik, in: Jahrbuch zur Kultur und Literatur der Weimarer Republik 6, 2001, S. 73–105
  • Johann Caspar Lavaters Physiognomik. Geschichte – Methodik – Wirkung, in: Gerda Mraz, Uwe Schögl (Hg.), Das Kunstkabinett des Johann Caspar Lavater, Wien: Böhlau 1999 (= Edition Lavater; 1), S. 40–59
  • Das Kunstwerk als Freund. Eine Leitidee Winckelmanns mit Folgen für die frühe Kunstgeschichte, in: Ferdinand van Ingen, Christi-an Juranek (Hg.), Ars et Amicitia. Beiträge zum Thema Freundschaft in Geschichte, Kunst und Literatur, Festschrift für Martin Bircher zum 60. Geburtstag, Amsterdam/Atlanta: Rodopi 1998, S. 503–533 (= Chloe. Beihefte zum Daphnis; 28)
  • Seelengehäuse. Das Raumproblem im physiognomischen Diskurs vom ausgehenden 18. bis ins frühe 20. Jahrhundert, in: Paul Michel (Hg.), Symbolik von Ort und Raum, Bern [etc.]: Lang 1997 (= Schriften zur Symbolforschung; 11), S. 33–69

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