Überblick

Die Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft (AVL) befasst sich mit den Wechselbeziehungen zwischen Literaturen verschiedener Sprachen und Kulturen sowie mit der theoretischen Erschliessung spezifisch literarischer Sprachentwürfe im Kontext anderer Kunstformen, der philosophischen Ästhetik sowie der Kultur- und Medientheorie.

Das Doktoratsprogramm ermöglicht Doktorierenden mit einem Dissertationsprojekt in Allgemeiner und Vergleichender Literaturwissenschaft (AVL) oder in einem anderen am Programm beteiligten Fach ein intensiv betreutes Doktoratsstudium, das ihre fachlichen und berufsrelevanten Fähigkeiten fördert.

Zur Abdeckung des breit angelegten Fachgebiets arbeitet die AVL mit der Germanistik, Romanistik, Anglistik, Slavistik und der Klassischen Philologie zusammen und bezieht bei Bedarf auch weitere Fächer mit Berührungspunkten zur AVL wie Philosophie, Kunstgeschichte und Musikwissenschaft ein. Das vielseitige Lehrangebot wird von den Dozierenden der AVL und den Dozierenden der beteiligten Fächer bestritten. Jeder und jedem einzelnen Doktorierenden ist damit die Möglichkeit gegeben, mit ihrer oder seiner Betreuungsperson ein Programm zusammenzustellen, das den individuellen Forschungs- und Berufszielen angepasst ist.

Schwerpunkte des Doktoratsstudiums sind:

  • kontinuierliche und transparente Betreuungsverhältnisse
  • Förderung des Dissertationsprojekts
  • Entwicklung theoretischer und methodologischer Kompetenzen
  • Erwerb universitäts- und arbeitsmarktrelevanter Kompetenzen
  • Unterstützung nationaler und internationaler Mobilität

Das Doktoratsstudium dauert in der Regel sechs Semester und ist flexibel gestaltbar. Es erlaubt einen individuell angepassten Wechsel zwischen zurückgezogener Arbeit an der Dissertation und intensivem Austausch mit anderen Promovierenden, bei dem der Stand des eigenen Forschungsprojekts einer kritischen Prüfung unterzogen und die Fähigkeit zur Präsentation wissenschaftlicher Ergebnisse erworben werden kann. Das Doktoratsprogramm bietet auch die Gelegenheit zur Entwicklung eigener Initiativen (Veranstaltung von Tagungen oder Workshops) mit dem Ziel, den Zugang zur akademischen Gemeinschaft zu fördern.